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Schwarme

Nachrichten aus Schwarme

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Laternenfest in Schwarme am Freitag, 8. November 2019

Auch in diesem Jahr wird in Schwarme für die Kinder wieder ein gemeinsamer Laternenlauf mit musikalischer Begleitung veranstaltet. – wieder angeführt von St. Martin hoch zu Ross. Dazu laden die Gemeinde Schwarme, der Grundschul-Förderverein, der Heimatverein EULE, die Ortsfeuerwehr und der Schützenverein ein. Treffpunkt ist am Freitag, den 8. November 2019 um 17.15 Uhr am Mühlenweg vor dem Feuerwehrhaus. Die Umzugsstrecke geht über die Verdener Straße, Kirchstraße und Hauptstraße zunächst zu Robberts Huus, wo bei einem Zwischenstopp alle Teilnehmer mit leckerem Gebäck versorgt werden. Entlang der Bruchhausener Straße und Waldstraße geht es dann zum Festplatz der Gemeinde im Krähenkamp. An gemütlichen Feuern sorgen der Förderverein der Grundschule Schwarme und der Schützenverein mit Getränken und Speisen für das leibliche Wohl. Für die älteren Kinder entzündet die Feuerwehr ein Lagerfeuer. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Aufsichtspflicht den Eltern obliegt. Ortsbrandmeister Frank Tecklenborg: „Wir würden uns freuen, wenn die Anwohner der genannten Straßen durch Schmücken ihrer Vorgärten mit Lichtern und Lampions der Veranstaltung einen tollen Rahmen geben.“

Feuerwehrwettbewerbe: Schwarmer Oldies siegten in Süstedt

Man nehme ein sonniges Wochenende im September, einen idyllisch gelegenen Mühlenteich, hochmotivierte Oldie-Feuerwehrwettbewerbsgruppen aus der Samtgemeinde und benachbarter Feuerwehren und fertig ist ein spannender Wettkampf, der am Sonntag, 22. September 2019 auf dem Gelände der Nolteschen Wassermühle in Süstedt stattfand. Was bei den jüngeren Kameradinnen und Kameraden beim Leistungswettbewerb der niedersächsischen Feuerwehren in komplizierten Regeln unterzugehen droht, sind die altbewährten „Eimerfestspiele“ immer ein Highlight für Zuschauer und Wettkämpfer gleichermaßen. Hier musste eine Wasserentnahme aus einem Teich, Schlauchbrücken für eine „B-Leitung“, Warnkegel für die Straßenquerung, vier „C-Schläuche“ ausgelegt, um am Ende vier Eimer von einem Podest zu spritzen, nach Zeit aufgebaut werden. Süstedt hatte sich an diesem Sonntag besonders ins Zeug gelegt seinen Gästen einen Wettbewerb, nicht nur mit einem tollen Kuchenbuffet und einem Wettkampfambiente, das seinesgleichen sucht, zu bieten. Zum Ende der Wettbewerbssaison zogen noch einmal die altbewährten Feuerwehrkameraden alle Register ihres Könnens, spannende und oftmals auch nasse Bekanntschaften mit dem Löschmittel Nummer Eins, dem Wasser zu machen. Denn je älter das Durchschnittsalter einer Gruppe ist, desto mehr Alterspunkte wurden den Kameradinnen und Kameraden gutgeschrieben. Die Schwarmer Gruppe ging mit einem Gesamtalter von 500 Jahre bei neun teammitglieder mit einer Zeitgutschrift von 26 Sekunden an den Start. Begeistert zeigten sich auch am Ende der Veranstaltung Fleckenbürgermeister Lars Bierfischer und der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Ulf Schmidt. Bei der anschließenden Siegerehrung durch Ortsbrandmeister Rolf Schweers und dem stellv. Gemeindebrandmeister Gerd Schröder, war die Freude bei den Schwarmern besonders groß. Sie gewannen die Konkurrenz mit 448,53 Punkten und einer fehlerfreien Wettkampfübung mit 77 Sekunden und verdrängten die Teams aus Hustedt und Gastgeber Süstedt auf die weiteren Plätze. Weitere Platzierungen: Bruchhausen-Vilsen, Staffhorst, Uenzen, Ochtmannien, Holte-Langeln, Affinghausen, Kleinenborstel, Bücken, Brake, Wietzen, Asendorf, Wachendorf, und Engeln. “Ausschlaggebend für unseren Sieg war sicher auch die große Unterstützung unserer Schalchtenbummler“, freute sich Gruppenführer Frank Tecklenborg. Ehefrauen und Fans der Teammitglieder hatten die Gruppe angefeuert. Dafür spendierten die Wettkampfer natürlich Kaffee, Torte und Kuchen.
Das erfolgreiche Schwarmer Oldie-Team: Björn Ravens (Maschinist), Sven Schaper (Melder), Wilfried Hollle (Angriffstruppführer) Heinrich Lindemann (Angriffstruppmann), Walter Süllow (Wassertruppführer), Hermann Rengstorf (Wassertruppmann) Georg Schrader (Schlauchtruppführer) Fred Brauer (Schlauchtruppmann) und Frank Tecklenborg (Gruppenführer).
Im nächsten Jahr wird Wietzen Ausrichter und Gastgeber der bis ins Jahr 2028 bereits ausgebuchten Austragungsorte sein.


Straßenmusiker präsentiert seine Lieblingslieder

Olaf Kurze-Evers überzeugt in Schwarme mit irischen sowie deutsch- und englischsprachigen Stücken
„Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort“ – mit diesem Stück des deutschen Liedermachers Hannes Wader eröffnete Olaf Kurze-Evers am Samstagabend sein Freiluftkonzert auf dem Hof von Robberts Huus in Schwarme, zu dem der Heimat-, Umwelt und Kulturverein „Eule“ eingeladen hatte.

In dem zweigeteilten Konzert trug der Barde mit der angenehmen Stimme zunächst einen abwechslungsreichen Mix aus deutsch- und englischsprachigen Liedern vor, zu denen er sich – ganz Straßenmusiker – auf Gitarre, Mundharmonika und Schlagzeug dann auch gleich selbst begleitete. Ob Songs von Bob Dylan („The times they are a-changin’“, „Blowin’ in the wind“, „Mr. Tambourine man“), Reinhard Mey („Es gibt Tage da wünscht ich, ich wär mein Hund“), den Wise Guys („Ohrwurm“), Randy Newman („You’ve got a friend in me“) oder von Luka Bloom („City of Chicago“), der Künstler wusste ein ums andere Mal zu überzeugen und erntete viel berechtigten Applaus. „Das sind alles meine Lieblingslieder“ führte Kurze-Evers aus, der diese mit kleinen Geschichten über Inhalt und Herkunft versah.

Nach der Pause wurde es dann besinnlicher, kamen jetzt nach dem Motto des Konzerts „Celtic Harp meets Irish Harmocica“ nur noch die neu erstandene, mit G-Klappen versehene Harfe und verschiedene Mundharmonikas zum Einsatz, alle vom Musiker tadellos beherrscht.

Mit fein aufeinander abgestimmten Harfen- und Harmonikaklängen gefiel der Musiker auch bei weiteren keltischen Kompositionen.

Die Zuhörer wurden unter dem inzwischen aufgegangen Vollmond mit der auf der Harfe als Zugabe intonierten englischen Volksweise „Greensleeves“ endgültig auf den Heimweg verabschiedet.

Quelle: Auszug aus Kreiszeitung- Uwe Campe

Feuerwehreinsatz: Garagenbrand in Schwarme

Am Donnerstag, 05.09.2019 wurde die Ortsfeuerwehr Schwarme kurz vor 16.00 Uhr über Sirenenalarm und Funkmeldeempfänger zu einem Garagenbrand in die Straße „Unter den Linden“ gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang dicker schwarzer Rauch aus der Garage, die direkt am Wohnhaus angebaut ist. Ein Trupp unter Pressluftatmer konnte den ausgedehnten Schwelbrand mit der Schnellangriffseinrichtung des Schwarmer Tanklöschfahrzeuges löschen. Der in der Garage geparkte Pkw konnte nach Öffnung der Garagentür ins Freie gezogen werden. Nach dem Ablöschen wurde durch Einsatz der Wärmebildkamera untersucht, ob sich weitere Brandnester im Deckenbereich befanden. Abschließend wurde das gesamte Gebäude mit dem Hochleistungslüfter entraucht. Vorsorglich waren zwischenzeitlich die Ortsfeuerwehren Thedinghausen und Martfeld alarmiert worden. Ein Rettungswagen stand in Bereitschaft. In der Garage verbrannten Reifen, ein Verteilerkasten sowie diverse Hausratgegenstände. Die ermittelnde Polizei schätzt den Schaden auf etwa 25.000 Euro. Dank des schnellen und umsichtigen Eingreifen der Feuerwehrkräfte konnte ein Übergreifen des Schwelbrandes auf das Haupthaus verhindert werden. Insgesamt waren 7 Einsatzfahrzeuge und 41 Feuerwehrleute unter Leitung des Schwarmer Zugführers Lars Knobloch vor Ort etwa eine Stunde im Einsatz.

Schwarmer Blühwiese auf öffentlichem Boden

Aus vielen Orten erscheinen derzeit Berichte über Nutzungsänderung von Flächen und neuen nützlichen Blühwiesen.
Die Umweltaktivisten der EULE sind auch nicht untätig gewesen und haben nach langer Vorbereitung eine Blühfläche entstehen lassen.
Einem Antrag von der Umweltgruppe der EULE an den Gemeinderat auf Umgestaltung einer Gemeindefläche in eine Blühwiese hatte der Ortsrat im November 2018 zugestimmt.
Im Vorfeld wurden alle Anwohner über ein mögliches erhöhtes Insektenaufkommen informiert. Diese hatten keine Bedenken und begrüßten die geplante Maßnahme hinter dem NP Einkaufsmarkt.
Die Gemeinde übernahm Anfang April den ersten Schritt zur Vorbereitung der Fläche Anwohner wollten anschließend diese Gemeindefläche noch als Überwegung nutzen. Aus Rücksichtnahme verzögerten sich die notwendigen Arbeiten durch die EULE-Mitglieder. Erst im Mai konnte mit der abschließenden Bearbeitung der Fläche unter Einsatz von Maschinen fortgesetzt werden. Eine zertifizierte Samenmischung wurde durch Burkhard Reimann und anderen Helfern in mehreren Arbeitseinsätzen eingebracht und gepflegt.
Dann begann die erste Trockenzeit und wir schauten gespannt auf den Acker, was sich wohl entwickeln würde. Eine künstliche Beregnung kam nicht in Frage, das gibt’s in der Natur nicht. Nur sehr zaghaft kamen einige Pflänzchen heraus. Fast wollten wir das Projekt schon als gescheitert betrachten, da half sich die Natur und Regen ließ doch noch etliche Samen sprießen. Es folgten die ersten Blüten und alsbald wurden Bienen und Hummel zu ständigen Besuchern auf der Fläche.
Mittlerweile, siehe Foto vom 4.9.2019, kommen die Zweitblüher durch und wir können das Projekt als Erfolg betrachten, obwohl es nicht perfekt gestartet ist. Mit den Erfahrungen dieses Jahres sind wir optimistisch für die Vorbereitung der Fläche im nächsten Jahr.

Hans-Jürgen Suling
Leiter Umwelt Gruppe


 

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