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Nachrichten aus Schwarme

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In diesem Jahr steht in Schwarme kein Maibaum

In die Flut der Absagen von Events und Aktivitäten reiht sich eine weitere Traditionsveranstaltung ein. „Leider müssen wir das Maibaumaufstellen der Schwarmer Vereine, Organisationen und Institutionen und am Freitag, 1. Mai 2020auch ausfallen lassen“ bedauert Schwarmes Bürgermeister Johann-Dieter Oldenburg. Auch die anschließende Maibaumfeier mit musikalischer Unterhaltung durch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen im Biergarten hinter dem Gasthaus „Zur Post“ fällt demzufolge aus. „Den Baum bringen wir ja immer mit viel Manpower und verschiedenen Böcken, Stützen und einem Seilzug in Stellung. Dazu sind viele Helfer erforderlich. Diese Arbeiten können und dürfen wir allerdings in der momentanen Lage mit Kontakt- und Abstandsbeschränkungen so nicht durchführen“, erläutert Frank Tecklenborg, Schwarmes Ortsbrandmeister.
„Auch wenn es die Lage vielleicht im Verlauf des Sommers noch erlaubt, ist nicht geplant, den geschmückten Baum mit den Schildern zu einem späteren Zeitpunkt aufzustellen. Leider müssen wir in diesem Jahr auf den weithin sichtbaren Blickfang verzichten“, bedauert der Bürgermeister.
Frank Tecklenborg: „Hoffen wir mal, dass die ganzen Verbote irgendwann aufgehoben werden, und wir dann wenigstens den Weihnachtsbaum Ende des Jahres vor Robberts Huus seitens der Feuerwehr platzieren können.“


Trafoturm als Schwarmer Hotel hat keine Beschränkungen in der Buchung

Nachdem alle Wohnungen beim Jahreswechsel gründlich gereinigt wurden, haben sich schon jetzt etliche Vögel einen passenden Brutplatz gesichert. Die Aussenkästen sind sehr begehrt.

Im Januar wurde der Besuch einer Schleiereule festgestellt, die sich im Rohbau des oberen Ausbaus einen Platz gesucht hatte. Anschließend haben die Umweltfreunde des Heimat- Umwelt- und Kulturvereins Schwarme einen Brutkasten gebaut und im oberen Stockwerk befestigt.
Die Neugier war groß, ob die Schleiereule danach wieder Quartier im Trafoturm bezogen hat. Bei einer vorsichtigen Begutachtung konnten Bernd Diekmann, Burkhard Reimann und Hans- Jürgen Suling feststellen, dass der Brutkasten weiterhin von der Schleiereule belegt wird. Etliche neue Gewölle waren ein Beleg dafür. Jetzt werden wir die Herzeule in Ruhe lassen. Mit etwas Glück könnte eine Brut erfolgen. Nahrung gibt es anscheinend in ausreichender Menge.

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit werden sicher viele Bürger ihre Schlafzimmerfenster offen lassen und hören schon in aller Frühe das Gezwitscher unserer heimischen Vogelwelt. Doch oft wird die Frage gestellt: Wer trällert denn hier?

Um die Unsicherheiten mit den Kenntnissen der Vogelstimmen zu beenden, wurde direkt neben dem Trafoturm im Fleut ein großer Vogelwecker aufgestellt. Hier erkennt man die Reihenfolge in der unsere gefiederten Freunde am Morgen erwachen. Als besonderer Service wurde für jeden der gezeigten Vögel ein QR-Code erzeugt, mit dem der Besucher über sein Smartphone direkt die passende Vogelstimme anhören kann. Also, das sollte doch ein Grund sein, im Familienkreis diesen Platz beim Osterspaziergang zu besuchen.

In Vorbereitung auf die Brutzeit der Meisen wurde auch ein Nistkasten mit einer Infrarot Webcam ausgestattet. Hier sollen in Kürze Liveaufnahmen aus dem Kasten entstehen. Dies wurde im letzten Jahr bereits als interne Lösung getestet und war für Natur- und Umweltfreunde ein hochspannendes Ereignis. Sobald alle technischen Voraussetzungen erledigt sind werden wir die Kamera veröffentlichen und dann wieder berichten.

Feuerwehreinsatz: Kirchstraße verschmutzt

Zu einem Ölschaden wurde die Ortsfeuerwehr Schwarme am frühen Dienstagabend, 31.03.2020 gegen 17.00 Uhr per Funkmeldeempfänger gerufen. Bei einem Leichtkraftfahrzeug war offenbar der Kraftstofftank geplatzt. Der Schaden hinterließ auf einer Länge von 900 Meter eine entsprechende Dieselspur auf der Kirchstraße ab der Kreuzung zur Hauptstraße. Der Wagen des älteren Fahrers aus Blender blieb mit Motorschaden liegen. Ein Anwohner hatte die Feuerwehr telefonisch informiert. Die Spur wurde die von den Einsatzkräften abgestreut und gebunden, um anschließend das Bindemittel wieder aufzunehmen. Insgesamt waren alle drei Fahrzeuge und sechszehn Feuerwehrleute unter Leitung von Schwarmes Ortsbrandmeister Frank Tecklenborg eine gute Stunde vor Ort im Einsatz.

Nachricht vom Landesverband

Der SoVD Bundesverband möchten mit der spontanen und unkomplizierten Aktion „Gemeinsam durch die Krise“ unseren Mitgliedern zeigen, dass sie in der aktuellen Situation nicht alleine sind – und eben auch der SoVD ein wichtiges Bindeglied darstellt. Hierfür wollen wir auf der Homepage des Bundesverbandes www.sovd.de sowie vereinzelt auch in der Zeitung Bilder oder Selfies aus dem täglichen Leben zeigen, die den individuellen Umgang mit der Quarantäne und den daraus folgenden Einschränkungen zeigen.




Schwarmer Neubürger-Ehepaar spendet Sitzbank

Seit Neuestem schmückt eine hölzerne Sitzbank das Robberts Huus. Diese spendete das Schwarmer Neubürger- Ehepaar Frauke Pohlann und Christian Griep.

Die beiden sind erst im vergangenen Jahr in den Ort gezogen und traten daraufhin gleich in den Heimat- Umwelt und Kultur Verein Schwarme ein. „Wir kamen mit den Mitgliedern ins Gespräch und äußerten den Wunsch, in Robberts Huus zu heiraten. Allerdings bei Vollmond“, erzählt Frauke Pohlann. Spirituell sei das Ehepaar nicht, auch eine spezielle Verbindung zum Mond gebe es nicht. „Wir wollten es einfach mal anders machen als normal“, sagt sie. Um ihren Plan zu verwirklichen, sollte ein Standesbeamter die beiden abends trauen, dies lehnte die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen jedoch ab. Aufgrund dessen heiratete das Paar schließlich am Silvestertag in der Nähe von Berlin – und das ohne Vollmond. „Das wäre doch aber wirklich mal ein Alleinstellungsmerkmal für den Ort. Ein Highlight, das andere Menschen herzieht“, meint Pohlann. Auch wenn es mit der Trauung in Robberts Huus nicht geklappt hat, engagiert sich das Ehepaar weiter in der"EULE" und nimmt an vielen Veranstaltungen teil. „Sie haben uns dort sehr gut aufgenommen und sich um uns gekümmert“, erzählt Pohlann.

Die 39-Jährige joggt mit ihren beiden Dackeln oft durch den Ort. Dabei sei ihr aufgefallen, dass Sitzgelegenheiten fehlen würden. Aufgrund dessen und anlässlich ihrer Hochzeit spendete sie mit ihrem Mann dem „Eule“-Verein eine Bank. Gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Hans-Jürgen Suling entwickelte das Paar ein individuelles Design für eine Bankplakette. Nun hat die Bank ihren Platz neben dem Bücherschrank von Robberts Huus gefunden. „Das passt super“, sagt Pohlann.

Auch Hermann Schröder freut sich über die neue Sitzgelegenheit. „Jeder, der sich ein Buch ausleihen möchte, kann dort innehalten. Natürlich können auch Radfahrer oder Fußgänger dort eine Pause einlegen“, erläutert er. Pohlann habe schon Personen gesehen, die diese Möglichkeit genutzt haben.


Quelle: Auszug aus Kreiszeitung- Nala Harries

 

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